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Schtschi

Rezept

Schtschi

Geschichte

Die Geschichte von Schtschi geht auf das 9. Jahrhundert und den Übertritt Russlands zum Christentum zurück. Die damit einhergehende vorgeschriebene Fastenzeit ließ die Russen eine Suppe erfinden, die sie während der langen Fastenzeiten stärkte. Daher erfreute sie sich seit dem 10. Jh. großer Beliebtheit. Das Rezept hat sich seit ihrer Erfindung nicht gravierend verändert. Ursprünglich wurde sie allerdings mit Mehl zubereitet – bis die Kartoffel nach Russland kam. Auch von Schtschi Suppe gibt es dutzende Varianten. Für alle gilt jedoch: Am besten schmeckt die Suppe am Tag nach der Zubereitung. Ein altes russisches Rezept schreibt sogar vor, die Suppe nach der Zubereitung auf kleine Töpfe zu verteilen, diese über Nacht an einen kühlen Ort zu stellen und am nächsten Tag, mit einem Fladenbrot bedeckt, noch einmal zu erwärmen.

Zubereitung

  1. Lassen Sie das Fleisch in 2l Wasser bei mittlerer Hitze ca. 1 h gar kochen und trennen sie es anschließend von den Knochen. Währenddessen schneiden Sie Kartoffeln, Tomaten und Zwiebel in Würfel und den Weißkohl, die Petersilienknolle und die Karotte in schmale Streifen.
  2. Trennen Sie das inzwischen gare Fleisch vom Knochen und schneiden Sie es in mundgerechte Stücke. Geben Sie anschließend die Kartoffeln und den Weißkohl in die Brühe, fügen Sie Salz und Lorbeerblätter hinzu und lassen Sie alles ca. 10 min kochen.
  3. In einer Pfanne schwitzen Sie die Zwiebeln in Öl an, geben Karotten- und Petersilienstreifen hinzu und braten diese kurz an. Geben Sie ein wenig Zucker und Essig bzw. Zitronensaft hinzu und braten Sie alles noch eine weitere Minute, bevor Sie etwas Wasser dazuzugeben und bei schwacher Hitze ca. 10 Minuten dünsten.
  4. Anschließend geben Sie die Mischung mitsamt der gewürfelten Tomaten in die Suppe und lassen Sie weitere 10 min kochen. Inzwischen schwitzen Sie Rote Bete unter Zugabe von Öl, etwas Zucker und Essig bzw. Zitronensaft an, geben etwas Brühe dazu und lassen sie zugedeckt 20 Minuten dünsten, bevor Sie auch diese zur Suppe geben.
  5. Schmecken Sie die fertige Suppe mit Salz, Pfeffer und frischen und getrockneten Kräutern ab. Der gehackte oder gepresste Knoblauch wird wie die Saure Sahne erst beim Servieren auf den Teller gegeben.

Zutaten

  • 500g Rindfleisch mit Knochen
  • 200 g Weißkohl (alternativ Sauerkraut)
  • 2 l Wasser
  • 1 Petersilienknolle
  • 1 große Karotte
  • 1 Zwiebel
  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • 3 Tomaten
  • 2 EL Öl
  • 1 TL Zucker
  • 2 EL Essig oder Zitronensaft
  • 2 Lorbeerblätter, Salz, Pfeffer, Knoblauch
  • Petersilie und Dill, klein gehackt
  • Schmand oder Saure Sahne
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