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Rovos Rail

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Edith & Olivier Obrist

Wir haben im August eine wunderbare Rovos-Zugsreise von Kapstadt bis Dar-es-Salaam gemacht und sind restlos begeistert. Angefangen bei der guten Reisevorbereitung durch das Reisebüro und den Reiseveranstalter über die kompetente Begleitung der Reiseleiter vor Ort, der fürsorglichen Betreuung der Rail-Crew bis hin zu den wunderbaren Orten, die wir besuchen durften. Wir wurden mit exquisitem Essen und delikaten Weinen verköstigt. Wir fühlten uns während der ganzen Reise sicher aufgehoben. Das Sicherheitsdispositiv war geschickt diskret ausgelegt. Von Kapstadt ging es über Matjiesfontein ins winterliche Hochplateau. Dank Heizdecken im Bett mussten wir nicht frieren.

In Kimberley bestaunten wir nicht nur die Diamanten, auch das Big Hole beeindruckte. In Pretoria besuchten wir den Rovos-Bahnhof, was vor allem den Eisenbahnbegeisterten unter den Gästen das Herz höher schlagen liess, da hier mit Dampf gefahren wird. (Anregung: Warum nicht eine kurze Führerstandsfahrt in einer Dampflok auf dem Areal des Central Parks der Rovos Rail für Eisenbahn-Begeisterte anbieten? Wäre das Tüpfchen auf dem i) Jeden Tag erzählten uns die Reiseleiter in lebendigen Vorträgen über Land und Leute oder sonstige Geschichten. Auch auf den Busfahrten wurde uns nie langweilig, weil die Reiseleiter immer Spannendes zu erzählen hatten. Gewaltig beeindruckt haben uns auch die Victoriafälle - diese Grösse, diese Masse an Wasser, das Stück Regenwald mitten in der Steppe. Aus dem Helikopter sahen wir dann das ganze Ausmass der Fälle und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ein weiteres High-Light waren die Safaris, sowohl im Madikwe Game Reserve wie auch im Chobe National Park. Dank engagierten Ranger konnten wir viele Tiere ganz nah beobachten und haben dabei viel Interessantes erfahren. Dass wir sogar in einen Tierkrimi gerieten - Löwen versus Elefanten- und etwas später versus Büffelherde - war ein spannender Moment für alle Beteiligten. Da wir die Victoriafälle gesehen hatten, dachten wir, können uns andere Wasserfälle nicht mehr beeindrucken. Aber auch "kleinere" wie die Chisimba Falls haben uns ausserordentlich gefallen. Was uns auf der ganzen Strecke bewegt hat, sind die Menschen, die uns überall gewunken und uns mit ihrem Lachen bezaubert haben. Wir wurden nicht müde zurück zu winken und zu lachen. Auch in Lusaka, wo die Armut sichtbar ist, standen so viele Leute da und winkten uns. Auch auf einem Spaziergang durch das Dorf Makambako freuten sich die Einheimischen, wenn wir uns die Zeit für ein Gespräch nahmen. Die Ankunft in Dar-es-Salaam wurde von der Polizeikapelle musikalisch mit Marschmusik untermalt. Es war herrlich! Nochmals wurden wir beschenkt, dann hiess es Abschied nehmen. Am letzten Tag in Dar-es-Salaam durften wir noch einen Ausflug nach Bagamoya, das durch den Sklavenhandel unrühmlich in die Geschichte einging, besuchen. Auf dem Weg dahin sahen wir all den Kleinhandel und haben im Geiste nicht nur ein Haus gebaut, sondern auch gleich eingerichtet. Es war eine befruchtende und anregende Reise, die uns lange in Erinnerung bleiben wird. Als Gott die Erde erschuf schenkte er den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit.
10.09.2012

Robert T. (Ulm)

Während unserer Reise mit Rovos Rail haben uns besonders Madikwe und die Victoriafälle gefallen. Ein weiterer Höhepunkt war die persönliche Begrüßung durch Herrn Vos. Für die Besichtigung von Kapstadt hätten wir gerne einen Tag mehr gehabt. Die Organisation der Reise war perfekt: Busse, ZImmerverteilung und persönliche Informationen über Veränderungen klappten vorzüglich.
15.01.2010

Peter M. aus Sulzbach

Wir waren auf der Route Dar es Salam nach Kapstadt unterwegs. Zu den Reisehöhepunkten zählten für mich die Viktoriafälle, der Chobe-Nationapark, Kimberley, Kapstadt und das Madikwe-Wildreservat. Alle Ausstiege vom Zug und die Safaris erlebten wir als Berreicherung. Kapstadt war eine lohnende Verlängerung mit vielen eindrücklichen Erlebnissen.
13.01.2010